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title: "Evangelische Waldenserkirche Dornholzhausen"
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description: "Geschichte:1724 wurde die kleine Waldenserkirche in Dornholzhausen eingeweiht, die Mittelpunkt des Gemeindelebens wurde für die 200 Glaubensflüchtlinge, die 1699 aus dem Piemont gekommen waren und denen Landgraf Friedrich II. hier Wohnrecht zugebilligt hatte. Waldenser sind eine der ältesten vorreformatorischen Laienbewegungen. Ihr Name geht zurück auf den Kaufmann Valdes, der 1176 in Lyon als Laie begann, das Evangelium zu predigen und Teile der Bibel in die Volkssprache übersetzen ließ. Die bald als Ketzer verfolgten Waldenser sammelten sich in schwer zugänglichen Alpentälern des Piemont, von wo 1698 etwa 3000 Personen mit sieben Pfarrern über Genf nach Deutschland zogen, darunter auch die Gruppe, die in Homburg um Zuflucht bat. In der Kirche erinnert daran noch heute das Motiv der Friedenstaube Noahs auf der Kanzel und der Satz \"Je trouve ici mon asile\" (hier finde ich meine Zuflucht), womit die Waldenser ihrer Dankbarkeit und Hoffnung Ausdruck verliehen. Erhalten hat sich auch eine Bibel aus dem Jahr 1563, welche die Waldenser auf ihrer Flucht über die Alpen bei sich hatten. In Dornholzhausen wurde noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts häufig Französisch gesprochen."
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Evangelische Waldenserkirche Dornholzhausen
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- Kirche

1724 wurde die kleine Waldenserkirche in Dornholzhausen eingeweiht, die Mittelpunkt des Gemeindelebens wurde für die 200 Glaubensflüchtlinge, die 1699 aus dem Piemont gekommen waren und denen Landgraf Friedrich II. hier Wohnrecht zugebilligt hatte.

 Geschichte:
1724 wurde die kleine Waldenserkirche in Dornholzhausen eingeweiht, die Mittelpunkt des Gemeindelebens wurde für die 200 Glaubensflüchtlinge, die 1699 aus dem Piemont gekommen waren und denen Landgraf Friedrich II. hier Wohnrecht zugebilligt hatte. Waldenser sind eine der ältesten vorreformatorischen Laienbewegungen. Ihr Name geht zurück auf den Kaufmann Valdes, der 1176 in Lyon als Laie begann, das Evangelium zu predigen und Teile der Bibel in die Volkssprache übersetzen ließ. Die bald als Ketzer verfolgten Waldenser sammelten sich in schwer zugänglichen Alpentälern des Piemont, von wo 1698 etwa 3000 Personen mit sieben Pfarrern über Genf nach Deutschland zogen, darunter auch die Gruppe, die in  um Zuflucht bat. In der Kirche erinnert daran noch heute das Motiv der Friedenstaube Noahs auf der Kanzel und der Satz "Je trouve ici mon asile" (hier finde ich meine Zuflucht), womit die Waldenser ihrer Dankbarkeit und Hoffnung Ausdruck verliehen. Erhalten hat sich auch eine Bibel aus dem Jahr 1563, welche die Waldenser auf ihrer Flucht über die Alpen bei sich hatten. In Dornholzhausen wurde noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts häufig Französisch gesprochen. 

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Öffnungszeiten

Gottesdienst sonntags 10:00 Uhr

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Kontaktdaten

Dornholzhäuser Straße 12

61348 Bad Homburg vor der Höhe

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